Aktivurlaub

BIRDWATCHING

Die Region Lotzorai bietet abwechslungsreiche Landschaften für Naturfotografen und Vogelbeobachter.

Die Insel Ogliastra, die Mündungen des Rio Girasole und des Rio Pramaera sowie das hügelige Hinterland, das sich bis zu den höchsten Hängen der umliegenden Berge erstreckt, bieten ideale Bedingungen für die Beobachtung der endemischen Arten der Region.

Die kleine, mit mediterraner Macchia bewachsene Granitinsel beherbergt eine stabile Kormoran- und Möwenkolonie. Die beste Zeit für die Beobachtung der Möwen ist der Juni, wenn die jungen Möwen inmitten der mediterranen Macchia und der Granitfelsen unter dem wachsamen Auge ihrer fürsorglichen Mütter ihre Flüge beginnen. Jeder Stein, jeder Beobachtungspunkt wird nach ungeschriebenen hierarchischen Regeln von Altvögeln, Küken und den benachbarten Kormoranen umkämpft. Die Insel wird von diesen beiden Arten besiedelt, dient jedoch während der Migration als Zwischenstopp für andere Vögel wie Reiher und Graureiher. Rund um die Insel schwärmen Dutzende Schwarzschnabel-Sturmtaucher und Silbermöwen auf der Suche nach kleinen Fischen, die von Thunfischen und anderen Raubtieren an die Oberfläche gebracht werden.

UNTER DEN FLÜSSEN

Die Flussmündungen sind ein wahres Vogelparadies. Zwischen Schilf und Affodill lassen sich leicht Reiher, Seidenreiher, Purpurhühner, Teichhühner, Eisvögel, Stockenten, verschiedene Entenarten und zahlreiche Watvögel beobachten. Auch Greifvögel sind in Reichweite. Turmfalken und Bussarde sind am leichtesten zu beobachten. Letztere kreisen täglich oft in der Landschaft rund um die Stadt. Ihre Beute wird dabei oft von aggressiven und territorialen Krähen gestört.

Auch die Einfälle und schnellen Sturzflüge des Wanderfalken sind keine Seltenheit. Hinter den Stränden und Flussmündungen gelangt man in eine wunderschöne Kulturlandschaft, durchsetzt mit mediterraner Macchia und Korkeichen, die Heimat vieler weiterer Vogelarten ist. Eichelhäher und Amseln sind allgegenwärtig. Der Buntspecht taucht, sobald er einen geeigneten Baum findet, plötzlich auf.

Wenn man bedenkt, dass das Gennargentu-Gebirge und das Kalksteinmassiv des Supramonte nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt sind, kann man sich vorstellen, wie viele andere, auch seltene Arten mit etwas Glück verewigt werden können.

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