Lotzorai ist ein Juwel, eingebettet in eine unglaublich schöne Landschaft, geschützt durch Gewässer, die es seit jeher zu einem bevorzugten Siedlungsort machten, wie die überall in der Region verstreuten archäologischen Funde belegen.
Begeben Sie sich auf eine erlebnisreiche und sinnliche Zeitreise, vom Spätneolithikum (vor etwa 5.500 Jahren) bis zur magischen pränuraghischen Nekropole von Tracùcu – Genna ‚e Tramonti. Hier betreten Sie eine märchenhafte Landschaft mit Felsen, geformt von Natur, Zeit und den prähistorischen Völkern, die die unterirdische Nekropole mit etwa zwanzig Domus de Janas errichteten. Genau diese „Feenhäuser“ entführen uns in eine sagenumwobene Welt, in der sich Vorgeschichte und Magie verflechten.
Am nördlichen Rand der Stadt befinden sich die Überreste der alten Kirche Sant’Elena, die um 1100 erbaut wurde und jahrhundertelang als Pfarrkirche von Lotzorai diente. Sie sind ein eindrucksvolles Zeugnis der damaligen Religionsgemeinschaft. In einem Gebiet von solch schöner Schönheit war eine Verteidigungsgarnison unumgänglich, und die Burg Medusa, ein Relikt einer noch heute sagenumwobenen Vergangenheit, stellt ein starkes Element der Identität für die Bevölkerung dar.