GESCHICHTE UND KULTUR

Antike Kirche Sant’Elena

Das genaue Alter der alten Kirche Sant’Elena ist unbekannt; man geht jedoch davon aus, dass sie etwa aus dem 12. Jahrhundert stammt, als Lotzorai zwischen Meer und Bergen in einer der unberührtesten Gegenden Sardiniens lag.

Errichtet an einem Ort etwas oberhalb der Stadt, genannt Cuccureddu, diente sie als Pfarrkirche, bis 1822 mit dem Bau der neuen Kirche Sant’Elena begonnen und diese Ende der 1840er Jahre fertiggestellt wurde.

Sie befindet sich auf dem alten Friedhof, der von einer Umfassungsmauer begrenzt wird. Wenn man sich vorstellt, das Eingangstor zu durchqueren, gelangt man auf einen unbefestigten Weg, der den alten Friedhof in zwei Teile teilt. Entlang dieses Weges kann man die Überreste mehrerer Gräber bewundern, die im Frühling von einer blühenden Wiese umgeben sind. Nachdem man den Weg vollständig durchquert und einen Höhenunterschied von etwa anderthalb Metern überwunden hat, steht man vor den Überresten des religiösen Komplexes.

Die Kirche

Von dem rechteckigen Gebäude, das heute sein Satteldach aus Holzbalken und Ziegeln (um 1950 abgebaut) verloren hat, sind noch vier etwa zwei Meter hohe Umfassungsmauern erhalten, die den offenen Mauerkasten begrenzen. Die Kirche, am Ende der schmalen Straße gelegen, ist so ausgerichtet, dass der Haupteingang an der kurzen Westseite liegt. Gegenüber der Ostfassade befindet sich ein Trümmerhaufen, vermutlich die Sakristei. Links sind die Ruinen des Beinhauses zu sehen. Der obere Teil der Hauptfassade der Kirche wird von einem majestätischen Glockengiebel geprägt. Dieser besteht in seiner architektonischen Besonderheit aus drei Spitzbögen – zwei unten und einem kleinen oben –, die von zwei pyramidenförmigen Elementen flankiert werden. Abgerundet wird die Fassade durch ein rundbogiges Eingangsportal, das am Kämpfer mit zwei profilierten Konsolen verziert ist. Diese bestehen aus gut behauenen Blöcken aus Sedimentgestein, dem gleichen Stein, der auch für die Ecksteine der Fassade verwendet wurde. Von innen betrachtet besteht die Hauptfassade aus einer Doppelwand. Die innerste Wand erstreckt sich entlang des Mittelteils, grenzt an die Fassade an und überragt sie. Sie bildet den Glockenturm mit einer Spitzbogenöffnung. Der alte Bodenbelag, geprägt von Terrakotta-Ziegeln unterschiedlicher Größe, ist in einigen Bereichen noch vorhanden. Darüber hinaus teilen Reste von Steinpfeilern und -säulen, die die Ziegelbögen stützten und die beiden Bogenwände bildeten, den liturgischen Raum in drei Schiffe. An den Längsseiten befinden sich vier Fenster, zwei auf jeder Seite. An der Südfassade befindet sich neben den beiden einbogigen Fenstern eine dritte Öffnung, die Tür, die als zweiter Seiteneingang zur Kirche konzipiert und gebaut wurde. Schließlich zeigt eine von Flachreliefs eingerahmte Nische an der Rückwand noch Farbspuren, und die Reste eines mit barockem Stuck verzierten Ziegelaltars (aus dem späten 18. Jahrhundert n. Chr.) lassen uns die Schönheit und Atmosphäre dieses bislang unbekannten Raumes erahnen. Die Kirche weist heute verschiedene Bautechniken aus unterschiedlichen Epochen auf, was auf mehrere Umbauphasen schließen lässt. Eine erste Bauphase lässt sich zwischen der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und dem ersten Viertel des 12. Jahrhunderts n. Chr. vermuten.

Die Kirche

Von dem rechteckigen Gebäude, das heute sein Satteldach aus Holzbalken und Ziegeln (um 1950 abgebaut) verloren hat, sind noch vier etwa zwei Meter hohe Umfassungsmauern erhalten, die den offenen Mauerkasten begrenzen. Die Kirche, am Ende der schmalen Straße gelegen, ist so ausgerichtet, dass der Haupteingang an der kurzen Westseite liegt. Gegenüber der Ostfassade befindet sich ein Trümmerhaufen, vermutlich die Sakristei. Links sind die Ruinen des Beinhauses zu sehen. Der obere Teil der Hauptfassade der Kirche wird von einem majestätischen Glockengiebel geprägt. Dieser besteht in seiner architektonischen Besonderheit aus drei Spitzbögen – zwei unten und einem kleinen oben –, die von zwei pyramidenförmigen Elementen flankiert werden. Abgerundet wird die Fassade durch ein rundbogiges Eingangsportal, das am Kämpfer mit zwei profilierten Konsolen verziert ist. Diese bestehen aus gut behauenen Blöcken aus Sedimentgestein, dem gleichen Stein, der auch für die Ecksteine der Fassade verwendet wurde. Von innen betrachtet besteht die Hauptfassade aus einer Doppelwand. Die innerste Wand erstreckt sich entlang des Mittelteils, grenzt an die Fassade an und überragt sie. Sie bildet den Glockenturm mit einer Spitzbogenöffnung. Der alte Bodenbelag, geprägt von Terrakotta-Ziegeln unterschiedlicher Größe, ist in einigen Bereichen noch vorhanden. Darüber hinaus teilen Reste von Steinpfeilern und -säulen, die die Ziegelbögen stützten und die beiden Bogenwände bildeten, den liturgischen Raum in drei Schiffe. An den Längsseiten befinden sich vier Fenster, zwei auf jeder Seite. An der Südfassade befindet sich neben den beiden einbogigen Fenstern eine dritte Öffnung, die Tür, die als zweiter Seiteneingang zur Kirche konzipiert und gebaut wurde. Schließlich zeigt eine von Flachreliefs eingerahmte Nische an der Rückwand noch Farbspuren, und die Reste eines mit barockem Stuck verzierten Ziegelaltars (aus dem späten 18. Jahrhundert n. Chr.) lassen uns die Schönheit und Atmosphäre dieses bislang unbekannten Raumes erahnen. Die Kirche weist heute verschiedene Bautechniken aus unterschiedlichen Epochen auf, was auf mehrere Umbauphasen schließen lässt. Eine erste Bauphase lässt sich zwischen der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts und dem ersten Viertel des 12. Jahrhunderts n. Chr. vermuten.

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Antike Kirche Sant’Elena