Das Gebäude ist im klassizistischen Stil gehalten und besteht aus einem einzigen Kirchenschiff. Zwei Seitenkapellen in der Nähe des Presbyteriums deuten ein Querschiff an und vermitteln den Eindruck eines lateinischen Kreuzes. Der charakteristische Glockenturm erhebt sich auf der rechten Seite der Fassade. Die Entscheidung zum Bau der neuen Kirche fiel Ende des 18. Jahrhunderts, da die alte für die wachsenden Bedürfnisse der Bevölkerung zu klein war. Der Bau begann in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde 1843 abgeschlossen. Sie steht an der Stelle einer älteren, dem Heiligen Quirico geweihten Kirche.
Gemälde und Kunstwerke.
Besonders interessant war der Bilderzyklus aus vier großen bemalten Tafeln, den der damalige Pfarrer Don Stefano Asuni 1846 bei dem Maler Sitzia in Auftrag gab. Heute ist nur noch die Tafel mit den „Seelen im Fegefeuer“ erhalten, ein hervorragendes Beispiel volkstümlicher Malerei. Das Werk zeigt die Heilige Jungfrau Maria auf Wolken mit dem Jesuskind im Arm, wie sie Skapuliere an neun Seelen verteilt, die die Flammen des Fegefeuers lüften. An den Seiten der Madonna mit Kind stehen zwei Engel, die zwei Seelen aus dem Feuer heben wollen.
Silberwaren und Sakralgefäße.
Die Schatzkammer der Pfarrkirche Sant’Elena beherbergt mehrere bemerkenswerte Sakralgefäße. Von besonderem künstlerischen Wert ist ein silberner Kelch aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Bemerkenswert sind auch eine getriebene und ziselierte Silbermonstranz aus dem 17. Jahrhundert und das große Vortragekreuz, das um 1788 von genuesischen Silberschmieden gefertigt wurde.